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Der Immobilienmarkt nach dem Ende der Wohnungsbauförderung

Nachdem die Wohnungsbauprämie beendet wurde, kam eine neue Förderung auf den Weg, die sich Wohnriester nennt. Diese Förderung ist allerdings nicht so profitabel und relativ unbekannt. Berater bei den Bausparkassen und Banken beraten einen dazu aber genauer.


Die Lage am Immobilienmarkt ist derzeit eher abwartend. Viele Menschen, die vorher das Haus eher gekauft hätten, warten nun noch, um etwas mehr Eigenkapital anzusparen, oder eventuell das Haus oder die Wohnung komplett selber zu finanzieren. Bernd Leutner, Geschäftsführer der F+B. prognostiziert, dass es einen dauerhaften Anstieg der Immobilienpreise wie es in vielen europäischen Nachbarländern in den vergangenen zehn Jahren der Fall war, bei uns nicht geben wird. Der Wohnungsmarkt wird also weiterhin nach Angebot und Nachfrage gehandelt und die Preise werden leicht steigen.

Was muss man für die Zukunft beachten?

Die Zukunft birgt die Gefahr, dass Mieten weiterhin verhältnismäßig im Preis stärker steigen als die Preise für Wohneigentum. Das heißt natürlich für Mieter, die eigenes Wohneigentum erwerben wollen, dass sie sich mit dem Sparen wegen steigender Mieten schwerer tun.

Unterschiedliche Preise in derselben Stadt?

Neuerdings zeichnet sich ein neuer Trend ab. Die Preise innerhalb einer Stadt variieren immer stärker. Am Beispiel Berlin kann man das sehr gut sehen, denn zwischen Prenzlauer Berg und Marzahn-Hellersdorf kann man einen Unterschied in der preislichen Entwicklung von 13 Prozent verzeichnen. Die Postleitzahl kann einem also schon Auskunft darüber geben, in welchem Niveau von Wohngebiet sich das Objekt befindet.

Fazit: Die Tendenz, dass in Ballungszentren und Küstenregionen die Preise weiter steigen hält an. Ländliche Gegenden fernab interessanter Tourismusmagneten haben hingegen das Nachsehen.

 

 
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