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Auslöser für die jüngsten Ereignisse an den internationalen Finanzmärkten war die von den USA ausgehende Immobilienkrise. Im Gegensatz dazu bescheinigen neueste Untersuchungen dem Immobilienstandort Deutschland ein seit nunmehr 30 Jahren nahezu konstantes Preisniveau. Vor dem Hintergrund der durch den Boom auf dem Immobiliensektor ausgelösten weltweiten Finanzkrise wird deutlich, dass in diesem Zeitraum weder nennenswerte Verteuerungen, noch in den letzten Monaten wirkliche Preisrückgänge zu verzeichnen sind. Im Vergleich mit anderen Industrienationen in Europa sind in der Bundesrepublik trotz des überall spürbaren leichten Abwärtstrends der Immobilienpreise nach wie vor die vergleichsweise günstigsten Gebäude erhältlich.
Spitzenreiter unter den Nachbarländern ist Luxemburg, wo die Preise bis zu 50% über denen hierzulande liegen. Nicht zuletzt deshalb gilt der Immobilienmarkt in Deutschland unter Experten als äußerst attraktiv und sehr robust. Investoren planen trotz der Finanzkrise auch zukünftig mit einem Engagement auf diesem Sektor, wobei München und Hamburg dabei europaweit an der Spitze der Beliebtheitsskala stehen, gefolgt von Istanbul, Zürich und London. Im Vordergrund der Bemühungen von Investoren steht dabei vorwiegend Wohnraum, der Markt für Gewerberäume hingegen wurde in den letzten Monaten eher kritisch beäugt. Unterschiede zwischen den Immobilienpreisen innerhalb der Bundesrepublik Trotz der vergleichsweise stabilen Situation auf dem deutschen Immobilienmarkt gibt es in der Bundesrepublik sehr starke Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen. Während in Brandenburg Eigentum an Wohn- und Gewerberäumen ausgesprochen billig erworben werden kann, muss in Starnberg mehr als das siebenfache für eine Immobilie angelegt werden. Außerdem spielt das so genannte Stadt - Land - Gefälle für den Preis einer Immobilie eine wesentliche Rolle. Deshalb liegt das Preisniveau in den Landkreisen wesentlich unter dem der kreisfreien Städte. Wobei allerdings das Nord - Süd - Gefälle nicht außer Acht werden darf. Dieser Trend lässt sich anhand der Mieten ebenfalls belegen, die zweifelsfrei in der bayrischen Landeshauptstadt am teuersten sind. An zweiter Stelle folgt die Universitätsstadt Heidelberg und auf dem dritten Platz findet sich die Metropole am Main - Frankfurt - , die Köln, Hamburg und Darmstadt auf die nächsten Plätzen verweist. Generell gilt derzeit jedoch: Die Finanzkrise lässt aufgrund von fehlendem Kapital den Immobilienmarkt auch in Deutschland tendenziell schrumpfen.
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