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Nichts kostet den Deutschen monatlich soviel wie das Immobilien mieten bzw. das Wohnen im Allgemeinen. Ein Drittel der monatlichen Ausgaben geben die Verbraucher in Deutschland allein nur für das Wohnen aus. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden untersuchte die Ausgaben der Deutschen im Jahr 2008, erschreckendes kam dabei heraus. Monatlich kosteten Miete oder Kredite, Energie und Wohnungsinstandhaltung den Deutschen im Schnitt Sage und Schreibe satte 731 Euro.
Nicht gerade ein Pappenstil, das muss man erst einmal verdienen. An zweiter Stelle steht bei den Deutschen dann der Verkehr, damit sind sowohl die eigenen Fahrzeuge, als auch öffentliche Verkehrsmittel und auch Fahrten oder Flüge in den Urlaub gemeint. Dafür gaben die Deutschen 2008 monatlich etwa 328 Euro aus, auch nicht gerade wenig. Lebensmittel, Getränke und Tabakwaren lagen auf dem dritten Platz und waren fast genauso hoch wie der Verkehr, monatlich waren dies ca.321 Euro. Das Drittel, das übrig blieb, gaben die Deutschen für Freizeit, Unterhaltung, Möbel, Haushaltsgeräte, Kleidung, Kultur und Gesundheitspflege aus.
Aber nicht nur der Konsum kostete den Deutschen im Jahr 2008 eine Menge Geld Dies sind aber bekanntlich noch nicht alles Kosten die ein Deutscher monatlich berappen muss, schließlich fallen in allen Haushalten auch noch Kosten für Versicherungen und Kreditzinsen an. Diese betrugen im Schnitt auch etwa 408 Euro im Monat. Aber trotz der hohen Lebenshaltungskosten konnten die Deutschen im Jahr 2008 im Durchschnitt noch 312 Euro im Monat sparen. Zudem besaßen diese insgesamt ein verfügbares Einkommen von 2965 Euro, in Angestelltenverhältnissen waren es sogar 3551 Euro im Schnitt.
In den Arbeitslosenhaushalten hingegen war es fast die Hälfte weniger, nämlich etwa 1213 Euro im Monat. Natürlich darf man dies alles nur statistisch sehen, schließlich können die Reichen meist wesentlich mehr im Monat sparen, während die Mittelklasse und die Arbeitslosenhaushalte meist gar nichts zurücklegen können. Das Leben in Deutschland wird immer teurer.
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