| BFW begrüßt geplante Nachjustierung |
Die geplante Nachjustierung der Zinsschranke schon ab 2008 wird vom „BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen“, Spitzenverband der privaten Immobilienwirtschaft, begrüßt. BFW-Präsident Walter Rasch erklärt: „Da diese Änderungen die zu scharfen Grenzen der Zinsschranke abmildern und dafür sorgen, dass in Zeiten der Wirtschaftskrise nicht auch noch stabile Unternehmen ins Wanken geraten, befürworten wir diese. Um Unternehmen nicht ab 2011 in die Zinsschranke laufen zu lassen, sollten die vorgeschlagenen Änderungen allerdings als unbefristete Lösungen eingeführt werden.“Kleinere Unternehmen schonenIn seiner Sitzung am einen 31. März 2009 hatte der Finanzausschuss des Bundesrates im Rahmen des so genannten Bürgerentlastungsgesetzes Änderungen bei der Zinsschranke und der Verlustabzugsregel vorgeschlagen. Um kleinere Unternehmen zu schonen, soll demnach die Freigrenze für den generell unschädlichen Zinsaufwand für die Jahre 2008 bis 2010 von 1 auf 3 Millionen € steigen. Rasch ergänzte, dass man die Anhebung der Freigrenze befürworte, um auch in der Immobilienwirtschaft einen stärkeren Mittelstandsbezug herzustellen. Limitiert sei nach dem Entwurf allerdings die Anhebung der Grenze auf 3 Millionen € auf die Jahre 2008 bis 2010. Angemessene FinanzierungsbedingungenRasch weiter: „Aufgrund ihres oftmals großen Fremdfinanzierungsbedarfs sind gerade Immobilien-Unternehmen bei der Zinsschranke deutlich benachteiligt. Bei einem Zinssatz von 5% wird die aktuell geltende Freigrenze in Höhe von 1 Million €, die dann auch 2011 wieder greifen würde, durch ein fremdfinanziertes Investitionsvolumen von 20 Millionen € bereits überschritten. Doch in der Regel beginnen bei diesem Betrag erst große Projektentwicklungen und Modernisierungsvorhaben. Der BFW-Präsident machte klar, dass man deshalb für eine unbefristete Anhebung der Freigrenze plädiere, um auch nach 2011 eine angemessene Berücksichtigung der Finanzierungsbedingungen in der Immobilienbranche zu gewährleisten. |




Die geplante Nachjustierung der Zinsschranke schon ab 2008 wird vom „BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen“, Spitzenverband der privaten Immobilienwirtschaft, begrüßt. BFW-Präsident Walter Rasch erklärt: „Da diese Änderungen die zu scharfen Grenzen der Zinsschranke abmildern und dafür sorgen, dass in Zeiten der Wirtschaftskrise nicht auch noch stabile Unternehmen ins Wanken geraten, befürworten wir diese. Um Unternehmen nicht ab 2011 in die Zinsschranke laufen zu lassen, sollten die vorgeschlagenen Änderungen allerdings als unbefristete Lösungen eingeführt werden.“