| Erfolgsprogramm „Stadtumbau Ost“ |
Lutz Freitag, Präsident des „GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen“ stellte jetzt fest, dass das 2002 erstmals aufgelegte Programm „Stadtumbau Ost“ ein Erfolgsprogramm sei. „Dies muss angesichts der weiteren demografischen Entwicklung und der damit verbundenen zweiten Leerstandswelle konsequent fortgesetzt werden“, so Freitag.Antrag ausdrücklich begrüßt Der Antrag der SPD- und CDU/CSU-Bundestagsfraktion für eine Fortsetzung des Programms, wird vom GdW daher ausdrücklich begrüßt. Lutz Freitag forderte, dass die Beratungen nun zügig abgeschlossen werden müssten. „Die Wohnungswirtschaft und die ostdeutschen Kommunen brauchen dahingehend dringend Sicherheit.“ Wohnungsleerstände wachsen nicht weiterAuf dem „Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie“ in Chemnitz erklärte Frau Dr. Angelika Riemer, Mitglied der Geschäftsführung des GdW: „Insbesondere die kommunalen Wohnungsgesellschaften und die Wohnungsgenossenschaften haben maßgeblichen Anteil an dem bisherigen Erfolg des Programms. Vor allem aber auch daran, dass die Wohnungsleerstände in den neuen Ländern nicht weiter anwachsen.“ Notwendige Marktbereinigung Riemer ergänzte, dass die Unternehmen mit dem Bau von lediglich 7.500 Wohnungen nur einen marginalen Anteil an dem insgesamt im Zeitraum 2002 bis 2007 fast 230.000 vorzugsweise von privaten Eigentümern neu errichteten Wohnungen hätten. „Zu der zwingend notwendige Marktbereinigung beigetragen hat aber vor allem der Abriss von über 200.000 kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungen“, ergänzte Riemer. Stabilisierender Faktor Riemer: „Zur weiteren Stabilisierung der ostdeutschen Städte als Wirtschafts- und Wohnstandorte haben darüberhinaus die Wohnungsunternehmen mit ihren Wohnumfeld- und Modernisierungsmaßnahmen entscheidend beigetragen. Auch in Zeiten der Krise stellen sie nicht nur einen stabilisierenden Faktor für die lokale Bauwirtschaft dar, sondern für die Gesellschaft insgesamt. Sie helfen nämlich wesentlich dabei mit, den sozialen Frieden in den ostdeutschen Wohnquartieren zu erhalten.“ |




Lutz Freitag, Präsident des „GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen“ stellte jetzt fest, dass das 2002 erstmals aufgelegte Programm „Stadtumbau Ost“ ein Erfolgsprogramm sei. „Dies muss angesichts der weiteren demografischen Entwicklung und der damit verbundenen zweiten Leerstandswelle konsequent fortgesetzt werden“, so Freitag.