| Immobilienbesteuerung stark gestiegen |
Ständig größer werden die finanziellen Belastungen für Wohnungs- und Hauseigentümer. Die Eigentümerschutzgemeinschaft „Haus & Grund Deutschland“ hat auf diese Entwicklung jüngst hingewiesen. Im Jahr 2007 sei beispielsweise das Steueraufkommen von Ländern und Gemeinden aus der Grundsteuer B für gebaute oder bebaubare Grundstücke und Immobilien sowie aus der Grunderwerbsteuer um 135% auf 17,2 Milliarden € seit 1995 nach oben geklettert. Um das zweieinhalbfache nach oben katapultiert wurde das Aufkommen aus der ausschließlich den Kommunen zustehenden Grundsteuer B in diesem Zeitraum. Um das zweifache gestiegen ist hingegen das Aufkommen der Länder aus der Grunderwerbsteuer.Nie versiegende Einnahmequelle „In den Immobilieneigentümern sieht die öffentliche Hand scheinbar eine nie versiegende Einnahmequelle“, erklärt „Haus & Grund“-Präsident Dr. Rolf Kornemann. „An dieser Schraube dreht der Staat ständig, wovon Eigentümer und natürlich auch die Mieter betroffen sind – egal, ob es sich um Steuern, Straßenreinigung oder Müllgebühren handelt.“ Hamburg diskutiertDass die Einnahmen der Länder außer Grunderwerbsteuern in den großen Flächenländern Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen am höchsten sind, darauf weist „Haus & Grund Deutschland“ ebenfalls hin. „Zu einem Großteil ist die gestiegene Belastung bei der Grunderwerbsteuer auf die Steuersatzanhebung von 2 auf 3,5% im Jahr 1997 zurückzuführen“, sagte Kornemann. „Als Reaktion auf die nicht mehr erhobene Vermögensteuer haben die Länder seinerseits diese Erhöhung in die Tat umgesetzt. Über den Grunderwerbsteuersatz können die Länder seit der Föderalismusreform I selbstständig entscheiden.“ Kornemann weiter: „Nur Berlin hat allerdings bisher davon Gebrauch gemacht und erhöhte den Steuersatz im Jahr 2007 von 3,5 auf 4,5%. Auch in Hamburg wird im Moment über eine Anhebung diskutiert.“ |




Ständig größer werden die finanziellen Belastungen für Wohnungs- und Hauseigentümer. Die Eigentümerschutzgemeinschaft „Haus & Grund Deutschland“ hat auf diese Entwicklung jüngst hingewiesen. Im Jahr 2007 sei beispielsweise das Steueraufkommen von Ländern und Gemeinden aus der Grundsteuer B für gebaute oder bebaubare Grundstücke und Immobilien sowie aus der Grunderwerbsteuer um 135% auf 17,2 Milliarden € seit 1995 nach oben geklettert. Um das zweieinhalbfache nach oben katapultiert wurde das Aufkommen aus der ausschließlich den Kommunen zustehenden Grundsteuer B in diesem Zeitraum. Um das zweifache gestiegen ist hingegen das Aufkommen der Länder aus der Grunderwerbsteuer.