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Der Absatz von Immobilien ist in den USA wieder gesunken – die Börse sinkt mit
Es ist noch gar nicht lange her, da freuten sich alle über den steigenden Immobilienabsatz in den USA. Man sprach von satten Gewinnen von bis zu 30 Prozent in den nächsten Jahren und man ging davon aus, dass man ab 2012 in großen Schritten dem Gipfel zustürmt. Jetzt kamen die Werte für den Häuserabsatz von Dezember ans Licht und die brachten erst einmal Ernüchterung. Sie waren um einiges schwächer als erwartet. Nachdem die Nullzinspolitik für die Börsen erst einmal Gewinne bescherte, führten die Immobilienverkäufe S&P und Nasdaq ins Minus. Einzig der Dow Jones konnte noch leichte Pluswerte verzeichnen. Was war nur geschehen? Wo sind die Gewinne vom Immobilienmarkt geblieben?

Nach dem Bekanntwerden der Verkaufszahlen haben die Händler Gewinne mitgenommen


Im Dezember ging der Absatz von Immobilien um zwei Prozent zurück. Da der Dezember zudem der letzte Monat des Jahres ist, werden in diesem ebenfalls die Zahlen für das gesamte Jahr errechnet. Somit belief sich die Anzahl der verkauften Neubauten auf 307.000, während Volkswirte einer Umfrage zufolge den Verkauf von 320.000 Immobilien prognostiziert hatten. Im Endeffekt ergab sich ein Index, der 0,9 Prozent tiefer lag als angenommen. Die Händler reagierten prompt auf die herben Verluste und nahmen Gewinne mit.

Nicht nur der Immobilienmarkt drückt die Börsen nach unten


Der geringere Verkauf von Immobilien schlug sich weiterhin auf die Banken nieder. Man hätte hier bei einem Erholen der Immobilienbranche Profit gemacht, da dies aber nicht eingetroffen ist, tendierte der entsprechende Index ebenso um zwei Prozent tiefer. Nicht alle Branchen verloren. Die Mitteilung, dass die Nullzinspolitik der US-Notenbank für drei weitere Jahre beibehalten wird, gab den Finanzmärkten Auftrieb. Ferner ist die Nachfrage nach Flugzeugen im Dezember enorm gestiegen. Das wirkt sich langfristig aus. Eine Überraschung waren außerdem die sogenannten langlebigen Güter. Während die Experten lediglich von einem Zuwachs von zwei Prozent gerechnet hatten, waren es tatsächlich drei Prozent.
 
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