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| Der Energieausweis als Hilfe für Mieter und Käufer |
Wer auf der Suche nach einem neuen Zuhause ist, der muss sich um sehr viele Fakten im Klaren sein. Angefangen bei der Wohnlage, über die bezahlbare Miete oder der bezahlbare Kaufpreis bis hin zu den einzukalkulierenden Betriebskosten. Und hier kommt der Schlips ins Rad. Bisher war es doch mehr oder weniger ein Glücksspiel, da man nicht wirklich beurteilen konnte, ob es das Haus energiesparend oder eher verschwenderisch sein wird. Das Ergebnis bekam man frühstens mit der ersten Jahresabrechnung der Energieversorger und da hat es schon so manchen aus den Socken gehauen. Nämlich dann, wenn man eingestehen musste, dass das Haus ein Nimmersatt in Sachen Energie ist. Die Folge: Man zahlt nun stets und ständig teure Energiekosten. Was kann man also tun, um sich vor solchen bösen Überraschungen zu schützen? Ganz klar: der Energieausweis!Den Makler oder den Verwalter danach fragenBei der Anmietung einer neuen Wohnung sollte man sich nie zu fein sein, nach einem gültigen Energieausweis zu fragen. Denn nur der kann Auskunft darüber geben, in wie weit das Haus den neusten Bestimmungen entspricht. Ähnlich wie beim Energielabel für Elektrogeräte kann der Ausweis mittels einer Skala Auskunft darüber gehen, wie hoch der Verbrauch wohl sein wird. Ist der Bereich im roten Feld, dann ist mit hohen Heizkosten zu rechnen. Ist es allerdings im grünen Bereich, kann man davon ausgehen, dass die Heizkosten überschaubar bleiben. Jeder Hausbesitzer ist seit dem 1.1.2009 gesetzlich dazu verpflichtet, einen Energieausweis zu führen. Ist ein solcher nicht nachweisbar, kann mit einem Bußgeld in einer Höhe von bis zu 15.000,00€ gerechnet werden. Vorher fragen, als später zu viel zahlenAls Fazit kann man nur an künftige Mieter und Hausbesitzer appellieren, sich einen solchen Ausweis zeigen zu lassen, denn lieber vorher gefragt, als später zu viel gezahlt. Denn man muss auch davon ausgehen, dass vor allem beim Hauskauf man nicht gleich wieder ausziehen wird. |
