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| Die gravierenden Unterschiede der Immobilienpreise |
Nicht wirklich neu, aber immer wieder erschreckend, welch gravierenden Unterschiede es bei den Immobilienpreisen innerhalb Deutschlands existieren. Im Süden kaum bezahlbar und im Osten fast geschenkt könnte man hier schon fast sagen. Doch welche Einflüsse gestalten diese Preispolitik. Es hat nichts damit zu tun, dass die einen Städte im Osten, die anderen im Westen liegen. Es hat schlicht weg mit der Lebensqualität, der Wirtschaft und der Infrastruktur zu tun. So muss man sich nicht wundern, wenn bei einem Vergleich München mit einem Preis von 3.580,00€ pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnung auf Köthen mit 600,00€ pro Quadratmeter trifft. Es liegen auch Welten zwischen diesen Städten.Wo es Arbeit gibt und die Nachfrage stimmt, steigen die PreiseDie steigenden Immobilienpreise sind vor allem in den Ballungsgebieten zu spüren. Dort wo es verlässliche Arbeit gibt und sich eine angenehme Lebensqualität bietet, lassen sich Menschen nun mal gern nieder. In solchen Zentren und Stadträndern sind die Preise extrem hoch, weil eben eine immense Nachfrage am Markt vorhanden ist. Hier spricht man natürlich nicht nur von München oder Frankfurt am Main. Auch Metropolen, wie Dresden oder Erfurt ziehen die Preise an, wenn die Nachfrage steigt. Arbeitslosigkeit und triste Wohngegenden laden nicht einEs ist nun mal nicht schön zu reden, aber in Ortschaften, wo die Arbeitslosigkeit sehr hoch ist und auch die Wohnviertel eher von Perspektivlosigkeit geprägt sind und das trifft nicht nur auf die neuen Länder zu, wollen sich junge Menschen nicht wirklich niederlassen auch wenn die Immobilienpreise verlockend klingen. Doch was nützt einem ein billig erstandenes Grundstück und Haus, wenn man aufgrund der drohenden Arbeitslosigkeit nicht in der Lage ist, es zu halten. Preise für diese Immobilien werden sicher erst dann ernsthaft steigen, wenn sich in dieser Region auch langfristig Perspektiven bieten, die ein Leben lebenswert und angenehm machen. |
