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| Berlin kann eine Wohnungsnot drohen |
Die Hauptstadt zieht mehr und mehr Menschen in ihren Bann. Nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Firmen wollen ihr großes Glück in Berlin wagen. Noch stehen rund 50.000 bis ca. 90.000 Wohnungen leer. Hält der Trend jedoch an, kann sich das ganz schnell ändern und das macht den Berliner langsam Angst. Ja sogar von einer regelrechten Wohnungsnot ab dem Jahr 2020 wird schon gesprochen. Wer also in Berlin Fuß fassen möchte, der sollte sich damit nicht allzu lange Zeit lassen. Berlin ist und bleibt nun mal eine Metropole mit Weltcharme und das haben nicht nur die Einheimischen entdeckt.Die Kaltmieten könnten explodierenKann die Angebotsmenge der Nachfrage nicht mehr gerecht werden, dann kann das drastische Folgen für die Kaltmieten haben. Diese könnten für leer stehende Wohnungen regelrecht explodieren. Schon jetzt liegen die Kosten pro Quadratmeter zwischen neun und zehn Euro. Allerdings für Neubauten. Das sind aber schon jetzt Preise, die sich ein Durchschnittsverdiener schlicht weg nicht leisten kann. Ziel der Stadt Berlin ist es, die Mieten bis auf sechs Euro Kaltmiete zu drücken. Doch damit ist nur der momentane Leerstand zu regulieren, die drohende Wohnungsnot hingegen kann so nicht verhindert werden. Ohne Neubauten kann der Zuwachs nicht aufgefangen werdenHält diese Tendenz an, so muss sich Berlin darauf einstellen, dass man Wohnungen nur noch unter der Hand vermittelt bekommt. Doch soweit muss es nicht kommen. Berlin bemüht sich, die Voraussetzungen und Ansprüche zu regulieren, die man besitzen muss, um ein Haus zu bauen. Wir sprechen hier nicht von Einfamilienhäusern, sondern dann doch schon von Mehrfamilienhäusern. Der Senat zieht es in Erwägung, anstatt den Zuschlag denjenigen zu erteilen, die bereit sind das meiste zu zahlen, sondern eher denjenigen, die soziale Projekte damit unterstützen oder anregen. Wohnungsnot ist mit Abstand das Letzte, was Berlin in Zukunft brauchen kann. |
