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| Mietnomaden – der Albtraum aller Vermieter |
Der Entschluss, seine Immobilie zu vermieten hat den einzigen Hintergrund, nämlich damit Geld zu verdienen und sich auch für das Alter eine sichere Einnahmequelle zu sichern. Auf die pünktliche Mietzahlung muss man sich einfach verlassen können. Daher werden die Mieter oftmals sehr sorgfältig ausgewählt. Doch leider ist kein Vermieter davor gefeit, dass er sich Mietnomaden in die eigenen vier Wände holt. Mietnomaden sind inzwischen durch die Medien recht bekannt geworden und für jeden Vermieter der absolute Albtraum. Finanzielle Verluste, die nicht selten mit dem Verlust der Immobilie einhergehen, sind das Ende einer langen und anstrengenden Zeit.Mietverluste sind meist noch der geringere SchadenSicherlich sind Mieteinbußen von meistens mehreren Monaten ein schwerer Einschnitt. Schlimmer und fataler sind dann eher noch die Schäden, die an der Immobilie vorgenommen worden sind. Wenn die Wohnung in einem Zustand verlassen wird, der schlicht weg unbewohnbar ist, dann belaufen sich die Kosten nicht allein auf die fehlende Miete, sondern es kommen noch horrende Renovierungsarbeiten hinzu. Nicht zu schweigen von den Entsorgungsunternehmen, die den ganzen Unrat erst einmal aus der Wohnung räumen müssen. Damit aber noch nicht genug. Hinzu kommen außerdem noch die Gerichtskosten. Alles in allem ist es nicht untertrieben, wenn man sagt, dass viele Vermieter dadurch an ihre absoluten Grenzen stoßen. Räumungsklagen dauern immer noch viel zu langSobald ein Mieter in Rückstand mit der Miete gerät, ist man als Vermieter zunächst stets bemüht, eine gütliche Einigung zu finden. Unvorhersehbare Engpässe durch Krankheit oder Arbeitsplatzverlust sind Grund dafür, dass man in den Rückstand gerät. Aber es sind leider auch Mieter, die vorsätzlich nicht zahlen, denn sie wissen, dass eine Räumungsklage bis zu 10 Monate dauern kann. Unterm Strich heißt das für den Mietnomaden: 10 Monate kostenfrei wohnen. Die Dauer, bis man einen zahlungsunwilligen Mieter aus der Wohnung hat, ist unzumutbar lang. Hier sind endlich die Gesetzgeber gefordert. |
