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2010 waren Immobilien in Duisburg so begehrt wie nie
Der stellvertretende Vorsitzende des Immobilienverbandes IVD-West, Axel Quester, berichtete nun darüber, dass die Nachfrage nach Wohnimmobilien in Duisburg im letzten Jahr so hoch war wie schon lange nicht mehr. So war die Nachfrage satte 10 Prozent höher als noch im Jahr 2009. Wohnungskaltmieten in guter Lage stiegen in Duisburg zudem um etwa 5 Prozent, dagegen blieben gebrauchte Wohnhäuser aber stabil.

Einfamilienhäuser und gepflegte Bausubstanzen sind in dieser Stadt besonders gefragt


Gebrauchte Doppel-und freistehende Häuser aus den 60er Jahren oder noch älter, mit einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern seien besonders gefragt gewesen. Zudem seien auch die stadtnahen Wohnlagen, wie Duissern, Neudorf, Dell- und Wasservierteln heiß begehrt. Des Weiteren werden in Duisburg auch wieder verstärkt Eigentumswohnungen gesucht, hier haben sich die Preise wieder stabilisiert, die zuvor gesunken waren.

Anleger bevorzugen dagegen immer mehr Zwei-bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit gepflegter Bausubstanz. In guten Lagen stiegen aber auch in Duisburg die Wohnungskaltmieten, dieser Anstieg liegt bei etwa 5 Prozent. So kostet hier ein Quadratmeter 7,80 Euro. Auch die Büronachfrage ist weiter konstant geblieben, so wurden im Jahr 2010 64.000 Quadratmeter Bürofläche vermittelt, dieser Wert ist genauso hoch wie im Jahr 2009. Axel Quester glaubt außerdem, dass die Nachfrage nach Immobilien auch weiterhin steigen wird. Der Präsident des zentralen Immobilien-Ausschusses hingegen sieht dies ganz anders, er meint genau das Gegenteil wird in der Zukunft eintreten.

Grund dafür sei seiner Meinung nach die sinkende Bevölkerungszahl. Zudem würden dann alle Immobilien betroffen sein, vor allem aber Bürobauten werden darunter zu leiden haben. Dies wird sich dann laut IW in allen Städten unterschiedlich stark bemerkbar machen, vor allem aber Duisburg massiv betreffen. Bis zum Jahr 2025 soll dann bei Wohnräumen ein Nachfrage-Rückgang von 5 Prozent auftreten, bei Büroräumen soll es dann sogar zu einem Minus von 10 Prozent geben. Die Zukunft wird zeigen, welcher der beiden Herren am Ende recht behalten wird.
 
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