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| Wie viel kostet eine Mietwohnung in Köln? |
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Wie jeder vermutlich weiß, können die Kölner feiern wie sonst fast kein anderes Volk. Gerade zu Karneval herrscht in dieser Stadt jedes Jahr Ausnahmezustand, eventuell hängt dies aber auch davon ab, dass die Kölner einfach mal vergessen wollen, wie viel sie monatlich für ihre Mieten zahlen müssen. Denn besonders kleinere Wohnungen sind hier in den letzten zwei Jahren extrem teuer geworden, 4,6 Prozent müssen die Kölner für so eine Wohnung mittlerweile mehr berappen. Rund 10 Euro pro Quadratmeter zahlt man hier für eine 40 m2 Wohnung und das sogar kalt. Somit hat Köln heutzutage Münchner Verhältnisse erreicht. So zahlt ein Mieter in Köln für eine 60-Quadratmeter-Wohnung, die zwischen 1961 und 1975 erbaut wurde, Sage und Schreibe 1,20 Euro pro Quadratmeter und das ganz ohne Nebenkosten. Da viele Mieter in kleinere Wohnungen gezogen sind, um Kosten zu sparen, sind die Mieten gestiegenDerzeit gibt es etwa 400.000 Mietwohnungen in Köln, für den Mietspiegel werden alle zwei Jahre rund 17.000 Mietverträge genau unter die Lupe genommen und ausgewertet. So ließ sich erkennen dass, die Mieten im Allgemeinen in Köln, seit dem Jahr 2000 inklusive Nebenkosten um 19,3 Prozent gestiegen sind. Dagegen hatte ein Vier-Personen-Haushalt mit nur einem Verdiener nur eine Einkommenssteigerung von 9,2 Prozent. Gerade Berufsanfänger, Studenten und auch Senioren haben unter diesen immensen Mietkosten in Köln zu leiden. Zwar baut die Stadt jedes Jahr etwa 1000 Sozialwohnungen, um wenigstens etwas dagegen zu steuern, allerdings hat dies auf dem Mietpreisniveau so gut wie gar keine Auswirkungen. Nach Expertenansicht müssten jedes Jahr mehr als 3500 Wohnungen neu errichtet werden, um die Lage der Mietkosten in Köln gravierend zu verbessern. Das Wohnen in Köln ist mittlerweile zum Luxus geworden, viele zieht es gerade deshalb in Nebenorte. Denn so mancher kann sich diese hohen Mietpreise gar nicht erlauben. |
