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Soll die Maklergebühr abgeschafft werden?
Jeder kennt das Problem mit den Maklergebühren. Wenn man eine Wohnung mieten möchte und sich dabei Angebote bei einem Makler holt, der muss bei einem Zustandekommen eines Mietvertrages beim Makler eine Provision bezahlen. Diese liegt in der Regel in der Höhe von Monatskaltmieten plus der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Rechnet man dann auch noch die meist fällige Kaution an den Vermieter dazu und gegebenenfalls die Kosten für die Renovierung beim Auszug aus der alten Wohnung so kommt schnell ein Betrag zusammen, der im hohen vierstelligen Bereich liegt oder gar noch höher.

Doch warum muss man Maklergebühren bezahlen?


Nicht immer ist dies der Fall und in Regionen mit einem hohen Leerstand an Mietwohnung wird kaum ein Makler Glück haben und eine Gebühr verlangen zu können. Meist bietet man hier gar mietfreies Wohnen für drei Monate an, nur um die zu vermietende Wohnung auch an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Doch es gibt auch das andere Beispiel. Vor allem in Großstädten und Ballungsgebieten, wo das Angebot an freien Mietwohnungen sehr eingeschränkt ist, reiben sich die Makler die Hände und kassieren fett ab.

Bei der Wohnungssuche steht man nicht selten unter Zeitdruck und man ist fast zwangsläufig auf die Dienste eines Maklers angewiesen. In München haben nun die Grünen beschlossen, für eine Änderung des Gesetzes zur Vermittlung einer Wohnung einzutreten und fordern die Abschaffung der Maklergebühr. Sie prangern dabei vor allem an, dass ein Makler für beide Seiten gebührenpflichtig tätig ist, sowohl für den Vermieter der einen Auftrag zur Vermietung seiner Wohnung gibt als auch für den Auftrag eines Wohnungssuchenden. Dies ist international völlig unüblich und das wollen die Grünen nun ändern. Sie fordern, dass der Makler zwar ein Entgelt für seine Tätigkeit erhalten soll, aber nur von dem, der ihm auch den Auftrag gibt. Das würde zwangsläufig das Ende der bisher bekannten Maklergebühr bedeuten.
 
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