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Das Bundesland Brandenburg, bekanntermaßen an der Ostgrenze Deutschlands gelegen, zählt mit seinen etwas über 2,5 Millionen Einwohnern im Bundesvergleich zu den karg besiedelten Gebieten. Viel Platz zum Wohnen im weiten flachen Land… Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte von etwa 86 Einwohnern je Quadratmeter verzerrt das Bild etwas, denn in der Landeshauptstadt Potsdam müssen sich statistisch betrachtet immerhin 788 Menschen einen Quadratmeter teilen. Die Stadt Potsdam ist als politisches und kulturelles Zentrum DIE PERLE des Bundeslandes. Der Reiz besteht nicht nur in der vom Barock geprägten Innenstadt und prächtigen Villen. Auch zahlreiche Parkanlagen und vor allem die Lage an der Havel und dem nahe gelegenen Seengebiet prägen die Lebensqualität für Bewohner und Gäste. Nicht zuletzt wegen der territorialen Nähe zu Berlin ist der Immobilienmarkt in Bewegung – Potsdam zählt zum „Speckgürtel“ und ist beliebt als Wohngegend für Berliner. Das belegen die (zwar etwas nachlassenden) Zahlen von „Zuzüglern“ aus der Bundeshauptstadt. Landschaft
Der Immobilienmarkt in Brandenburg Demnach haben sich die Preise am Immobilienmarkt hier „außerhalb der Regel“ im Landesvergleich entwickelt. Für eine sanierte Altbauwohnung werden Mietpreise (netto, kalt) von ab 8,00 EUR/m² aufwärts verlangt. Der Markt für WGs ist relativ uneinheitlich. Hier finden sich Mitwohnangebote von 150 EUR bis über 350 EUR pro Zimmer. Noch gravierender „zersplittert“ sind die Preise für Eigentumswohnungen. Hier finden sich Angebote von „hochpreislich“ für exponierte Lagen mit Wasserblick (ab 4.300 EUR/m² Wohnfläche) bis „erschwinglich“ für sanierte Plattenbauten (1000 EUR/m² Wohnfläche). Dennoch beeinflussen aktuelle Diskussionen zum demografischen Wandel auch im Land Brandenburg den Wohnungsmarkt. In den Städten ist seit Jahren ein Umbau im Gange. Ungenutzter Wohnraum, insbesondere unsanierte Plattenbauten, wird abgerissen – im modernen Sprachgebrauch heißt das „Rückbau“. Dafür entstehen begrünte Freiflächen, die zur Verbesserung des Wohnumfeldes für verbleibende Wohngebiete beitragen. Wohnen in Brandenburg Von Angermünde, an der nordöstlichen Landesgrenze gelegen, bis Ziesar, südwestlich von Potsdam, hat die sich die Belebung und Aufwertung der Innenstädte positiv auf den Wohnungsmarkt ausgewirkt. Fand vor 20 Jahren noch die Flucht aus den verfallenden Altbauten der Innenstadtbereiche statt, bieten diese heute nach aufwendiger Sanierung attraktiven Raum zum Wohnen und Leben in intaktem Umfeld. Gerade in Kleinstädten im dünn besiedelten Norden besteht ein reichhaltiges Angebot an bemerkenswert saniertem Wohnraum zu moderaten Konditionen. Die Angebote sind für ca. 3 EUR/m² Wfl. (Netto- Kaltmiete) recht günstig. In Städten mit Erwerbsmöglichkeiten bewegen sich die Immobilienangebote auf stabil mittlerem Niveau: In Cottbus sind Mietwohnungen zum Preis (Nettokaltmiete) ab 6 EUR/m² Wohnfläche zu finden. Der Markt für Eigentumswohnungen ist dagegen recht moderat: Die Angebote bewegen sich ab 1.100 bis ca. 2.000 EUR/m² Wohnfläche.
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