Unter der Bezeichnung der Immobilienfonds sind so genannte „Sondervermögen“ vorzufinden. Händler von Immobilienfonds betätigen in erster Linie Investitionen in unbebauten, aber auch bebauten Grundstücken. Des Weiteren beträgt der Investitionsanteil des verwalteten Kapitals mehr als 50 Prozent, während Anleger zudem über die Möglichkeit verfügen, in Erbbaurechte zu investieren. Sollten hierbei diese Anlagebedingungen vorzufinden sein, besteht auch die Alternative, Investitionen in Wohneigentumsrechte, aber auch in Anteile verschiedenster Immobiliengesellschaften durchzuführen.
In Immobilien investieren Nichts desto trotz werden bei der Anlage von Immobilienfonds größtenteils Gewerbe- und Büroimmobilien in Anspruch genommen. Diese Variationen des Immobilienfonds zeichnen sich vor allem durch gute Preisverhältnisse, aber auch Renditen aus. Diese Fonds weisen zudem den Vorteil auf, den Verwaltungsaufwand im Vergleich zu Wohnimmobilien nicht nur gering zu halten, sondern auch die umfangreiche Finanzierung der Gewerbe- und Büroimmobilien ist jederzeit möglich.
Des Weiteren besteht für Anleger von Immobilienfonds die Möglichkeit, Reste des Fondsvermögens nicht nur in Immobilien, sondern auch in Wertpapieren, Geldmarktiteln und Optionsscheinen zu investieren. Dennoch muss ein Anteil von mindesten 5 Prozent in Mitteln gehalten werden, die täglich verfügbar sind. Die Risiken der Fremdwährung werden gesetzlich auf rund 30 Prozent begrenzt. In Fonds anlegen oder nicht? Im Vergleich zu Aktien und weiteren Wertpapieren hingegen, haben Immobilienfonds vor allem in unserer heutigen Gesellschaft an großer Beliebtheit gewonnen. Durch stetige Wertsteigerungsraten konnten die Fonds sich erweisen. Weiterhin können Immobilienfonds in zwei unterschiedliche Kategorien, den offenen und geschlossenen Immobilienfonds, eingeteilt werden. Vor allem geschlossene Immobilienfonds weisen ein besonderes Merkmal auf. Anleger dieses Fonds investieren ihr Geld in erster Linie in lediglich eine einzige Imm obilie, wie beispielsweise einem Einkaufszentrum oder auch Geschäft. In der Regel werden zudem bei der Finanzierung von geschlossenen Immobilienfonds Darlehen aufgenommen. Des Weiteren werden die Anleger nicht nur Mitglieder einer geschlossenen Gesellschaft, sondern nehmen auch das Risiko in Kauf, durch die eventuelle Insolvenz des Fonds einen Totalverlust zu erleiden. Aber auch der Verkauf vor der Beendigung der Laufzeit ist nur in den geringsten Fällen möglich, während sich die Renditechancen auf ungefähr 6 bis 10 Prozent belaufen. Als Alternative zu den geschlossenen Fonds stehen die offenen Immobilienfonds. Diese Fonds weisen in erster Linie eine Auswahl von bis zu 100 unterschiedlichen Immobilien auf. Im Vergleich zu geschlossenen Fonds, besitzen offene Immobilienfonds ein niedrigeres Anfallrisiko und sind in einigen Fällen auch mündelsicher. Weiterhin können diese Fonds auch als Sparplan in Anspruch genommen werden. |