Garten und Landschaft

Sobald die ersten Sonnenstrahlen offiziell die warme Zeit des Jahres eingeläutet haben, zieht es viele Deutsche bereits wieder in Baumärkte und Gartencenter. Grund ist die Vorfreude auf die anstehende Sonnenstunden im eigenen Grün. Diese können auf Terrasse, Veranda und Rasenfläche schließlich viel besser verbracht werden, wenn der eigene Garten gestützt, gepflegt und nach den eigenen Wünschen bepflanzt ist.

Und das hat seine Gründe. Denn wie zahlreiche Untersuchungen ergeben haben, macht uns die Nähe zur Natur und schon ein kurzer Aufenthalt zwischen Pflanzen und Blumen einfach glücklicher. Wir Menschen sind “biophil”, das heißt, wir suchen die Nähe zu allem, was grünt. Es kreiert ein Gefühl von Harmonie und sorgt dafür, dass wir uns frei und nicht eingesperrt fühlen.

Sind die meisten von uns sich dessen nicht bewusst, zeigt das menschliche Verhalten dieses Bedürfnis umso deutlicher. Wer keinen Garten hat oder über eine freie Landschaftsfläche verfügt, der schmückt sich Balkon oder Wohnung mit Zierpflanzen oder zumindest mit Gemälden und Bildern von Landschaften und Gärten.

Ein schöner Garten wertet so manches auf

Und auch zu den meisten öffentlichen Gebäuden gehört aus rein ästhetischen Gründen zumindest eine kleine Grünfläche, die den häufig eher unattraktiven Bauwerken zumindest rein optisch die Strenge nehmen.

In Großstädten sorgen Parks und kleinere Grünanlagen für das nötige Maß an natürlicher Landschaft. Hierher zieht es täglich einen Großteil der Einwohner zum Sport, zum Entspannen oder schlicht zum Durchatmen.

Diese Neigung liegt tief in der Geschichte des Menschen verankert und bedarf wissenschaftlicher Analysen, um vollständig ergründet zu werden. Weniger tiefsinnig, aber von wohl größerer Bedeutung sind die Folgen der menschlichen Suchens nach pflanzlicher Nähe. Denn hier sind nicht nur teilweise großer finanzieller und zeitlicher Aufwand von Millionen Privatleuten zu nennen. Berufe im Bereich Garten- und Landschaftsbau oder -pflege nehmen tendenziell einen immer größeren Teil in der gesamten Dienstleistungsbranche ein. Und dabei sind es längst nicht mehr nur Gärtner und Landschaftspfleger öffentlicher Institutionen, die diese Zahl ausmachen. Inzwischen florieren auch Berufsbilder, die in der oberen Gehaltsstufe anzusiedeln sind, und unter Bezeichnungen wie Landschaftsarchitekt bekannt sind. Diese Fachkräfte agieren unter anderen in privaten Gärten, um eine möglichst stimmige und harmonische Atmosphäre zu kreieren, aber auch in öffentlichen Bereichen wie Schulen, wo Funktionalität eher im Vordergrund steht als ästhetische Aspekte.

Gartenbau

Um einen schönen Garten vorweisen zu können, muss man dafür allerdings auch etwas tun. Gartenbau heißt hier das magische Wort. Zwar ist es mit viel Arbeit mitunter auch mit Stress verbunden, wenn man sich daran gewöhnt macht es sogar Spaß sich in der freien Natur zu betätigen. Jedoch umfasst der Begriff Gartenbau mehrere Kategorien. Primär handelt es hierbei um den Anbau von Obst und Gemüse oder Zierpflanzen, sekundär die Gestaltung von ganzen Gartenanlagen. 

Es gibt jedoch auch bei dieser Thematik so einiges zu beachten. So muss abgewägt werden, was zum Garten passt, denn jeder Garten besitzt eine eigene Individuelle Erscheinung, die nicht zerstört werden darf, sondern eher ausgebaut werden sollte. Es gibt auch viele Pflanzen die einfach angebaut werden können ohne zu viel Zeit zu investieren und trotzdem schön aussehen. 

Hier sehen Sie ein interessantes Video zum Thema Garten und Landschaft. Hierunter befinden sich so einige Augenweiden. 

>> Gärten zur Betrachtung 
 
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